Anfangs war ich beim Bier im Teig ehrlich gesagt skeptisch , denn Bier mag ich überhaupt nicht. Aber man schmeckt es kein bisschen! Die Apfelkücherl sind wunderbar locker und knusprig. Zusammen mit den säuerlichen Äpfeln sind sie einfach der Oberhammer.
Zuerst die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze langsam schmelzen. Anschließend die Hitze leicht erhöhen und die Butter unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis sie eine goldbraune Farbe annimmt und nussig duftet. Vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.
Die Eier trennen. Das Mehl in eine große Rührschüssel geben und mit dem Bier sowie den Eigelben mithilfe eines Schneebesens oder Handrührgeräts zu einem glatten Teig verrühren. Die lauwarme braune Butter unterrühren.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Dabei 20 g des Zuckers sowie den Vanillezucker langsam einrieseln lassen, bis ein cremiger, stabiler Eischnee entsteht. Den Eischnee vorsichtig und gleichmäßig mit einem Teigspatel unter den Teig heben – so bleibt er besonders luftig.
Für den Zimtzucker den restlichen Zucker (80 g) mit dem Zimt in einer Schüssel vermengen und beiseitestellen.
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen und die Äpfel quer in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Das Butterschmalz in einem großen Topf oder in der Fritteuse auf ca. 180 °C erhitzen. Die Apfelscheiben einzeln durch den Bierteig ziehen und portionsweise im heißen Fett von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch heiß im Zimtzucker wenden.
Die Apfelkücherl am besten sofort, noch warm mit einer Kugel Vanilleeis, warmer Vanillesauce oder/und frisch geschlagener Sahne.servieren.