Geschichtetes Dinkelbrot mit feiner Butterschicht, inspiriert vom Croissant, knusprig, aromatisch, unwiderstehlich.
Pain Feuilleté d’Épeautre
Zutaten
Sauerteig:
Hauptteig:
Instructions
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🕐 Zubereitung Schritt für Schritt
1. Sauerteig aktivieren
- Das Anstellgut mit dem lauwarmen Wasser und dem Mehl in einer Schüssel gründlich verrühren.
→ Tipp: Die Konsistenz sollte cremig, aber nicht zu fest sein. - Die Schüssel abdecken (z. B. mit einem feuchten Tuch) und 4 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
- Der Sauerteig ist aktiv, wenn er sich mindestens verdoppelt hat, Blasen zeigt und angenehm säuerlich riecht.
2. Hauptteig herstellen
- In einer großen Schüssel den reifen Sauerteig, das Mehl, Wasser und das Salz verrühren.
- Alles zu einem glatten, homogenen Teig kneten.
→ Tipp: Etwa 8–10 Minuten mit der Küchenmaschine oder 12–15 Minuten per Hand. - Die Butter wird hier noch nicht zugegeben!
3. Erste Gehphase (Autolyse & Dehnen/Falten)
- Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten gehen lassen.
- Danach folgt das Dehnen und Falten – dreimal im Abstand von jeweils 30 Minuten.
✅ So funktioniert „Dehnen und Falten“:
- Lege den Teig in eine leicht eingeölte Schüssel.
- Fette deine Hände ganz dünn mit Öl oder Butter.
- Greife eine Seite des Teigs vorsichtig, ziehe ihn leicht nach oben, ohne ihn zu zerreißen (max. bis kurz vor den Punkt, wo er Spannung zeigt).
- Klappe den gedehnten Teigteil über die Mitte.
- Das Gleiche machst du mit den anderen drei Seiten (rechts, links, oben, unten).
- So baust du Spannung und Struktur auf.
Nach drei Runden Dehnen und Falten den Teig nochmal 60 Minuten ruhen lassen.
4. Butter-Tourierung (Butter einarbeiten)
- Die Arbeitsfläche leicht einfetten.
- Den Teig vorsichtig darauf geben – auf keinen Fall kräftig kneten, sondern locker in eine rechteckige Form auseinanderziehen.
- Die kalte Butter mit einer Reibe fein über den gesamten Teig raspeln.
→ Wichtig: Die Butter muss eiskalt sein, damit sie nicht schmilzt! - Anschließend den Teig von allen Seiten zur Mitte einklappen:
- erst von oben nach unten,
- dann von rechts nach links – ähnlich wie einen Briefumschlag.
✅ „Auf Spannung bringen“ – so geht’s:
- Nach dem Falten den Teig leicht von sich wegrollen, sodass die Fläche oben glatt wird und der Teig leicht „zugespannt“ aussieht.
- Ziel ist eine glatte, elastische Oberfläche – das stabilisiert die Form und fördert die spätere Kruste.
5. Zweite Gehphase (Kühlen)
- Ein oval geformtes Gärkörbchen großzügig mit Mehl ausstreuen.
- Den Teig mit der glatten Seite nach unten hineinlegen.
- Körbchen mit einem Tuch abdecken oder in eine dünne Plastiktüte geben, damit der Teig nicht austrocknet.
- Über Nacht im Kühlschrank (8–12 Stunden) ruhen lassen.
6. Backen
- Einen Römertopf (mit Deckel) in den kalten Backofen stellen und den Ofen auf 235 °C Ober-/Unterhitze aufheizen.
→ Der Topf soll vollständig mit aufheizen – so bekommst du später eine tolle Kruste. - Wenn die Temperatur erreicht ist:
- Den Teig vorsichtig in den heißen Römertopf stürzen (glatte Seite nun oben).
- Mit einer scharfen Klinge schlangenförmig einschneiden (das hilft beim kontrollierten Aufgehen).
- Deckel aufsetzen und 60 Minuten backen.
- Wenn das Brot danach noch sehr hell ist, kannst du:
- entweder 5 Minuten ohne Deckel weiterbacken,
- oder das Brot kurz aus der Form nehmen und direkt auf dem Rost nachbräunen.
7. Abkühlen lassen
Das fertige Brot auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, bevor du es anschneidest – so bleibt die Krume saftig und der Duft entfaltet sich perfekt.
- Das Anstellgut mit dem lauwarmen Wasser und dem Mehl in einer Schüssel gründlich verrühren.